Partizipative Kreation in der Interaktion und was am Ende dabei rauskommt: positive User Experience, Flow Erlebnisse und innovative Digitalkonzepte.
Donnerstag, 21. Juni 2012
Four Zones of Innovation
As part of my interest for innovation and how innovation can be generated by customers and staff members through creativity enhancements like games, workshop etc. I found this very delighting article of James Kalbach, the Hamburg based speaker and information architect and user experience consultant, about what kind of innovation there might be.
Ankündigung betaClub 8 & Barcamp Kiel 2012
Am 07. August wird es den sechsten Betaclub im betahaus Hamburg geben und diesmal ist Matthias Henze, Co-Founder Jimdo, dem beliebten Baukastensystem für Webseiten, zu Gast. Anmeldung über XING.
Und am 10. und 11. August findet wieder das Barcamp Kiel im Wissenschaftszentrum statt. Letztes Jahr war das eine feine Sache, noch recht übersichtlich, aber mit vielen interessanten Beiträgen. Ich hatte auch eine Session zu Design Thinking gemacht. Vielleicht mache ich dieses Jahr eine Vertiefung dazu, oder was ganz anderes, vielleicht etwas zu Accessibility oder so... Mal schauen, denn Zeit zur Vorbereitung habe ich nicht wirklich.
Dienstag, 24. April 2012
Pause auf dieser Seite
Da ich bis Juli meine Dissertation zu Ende schreibe, wird es hier nur noch sehr sporadisch Aktualisierungen geben. Über die User Experience Events in Hamburg informiert weiterhin regelmäßig die Seite uxhh.de
Ansprechbar bleibe ich über die auf ifluxplus.com angegebenen Wege. Mail-Antworten könnten allerdings bis zu einer Woche dauern.
Ansprechbar bleibe ich über die auf ifluxplus.com angegebenen Wege. Mail-Antworten könnten allerdings bis zu einer Woche dauern.
Vernetzung rund um's Web, Digitales, Interaktion
Interessante Kooperativen in und um Hamburg
- Cloudsters: Das Netzwerk der Talente und Unternehmen
- Ants with Friends: Diverse Online Experten unter einem Dach
- ...
Bei Vorträgen trifft man auch immer interessante Menschen
(weitere kommen noch, wenn ich Zeit habe, sonst mich fragen)Donnerstag, 23. Februar 2012
Nachlese UX Roundtable: How to measure User Experience
Am 05.02.2012 lud Sirvaluse zu sich in die Geschäfträume ein. Es fanden sich etwa 25 Interessierte ein, womit der Vortragsraum auch schon gut ausgefüllt war. Erfreut war ich, viele bekannte aber auch einige neue Gesichter im Publikum erblickt zu haben (wir hatten sogar einen Gast aus der Schweiz - UX Roundtable goes international!) - das frischt die Runde auf.
Tim Bosenich, der Gründer von Sirvaluse berichtete in einem kurzweiligen und mit Hintergründen zur Geschäftsentwicklung und -praxis gespickten Vortrag über den Sirvaluse-Ansatz der Messung von UX. Nachfolgend die Vortragsfolien, die sich vielleicht mit meiner darunter stehenden frakmentarischen Mitschrift besser verstehen lassen:
Es hat wieder viel Spaß gemacht. Näheres zu kommenden Veranstaltungen auf uxhh.de!
Tim Bosenich, der Gründer von Sirvaluse berichtete in einem kurzweiligen und mit Hintergründen zur Geschäftsentwicklung und -praxis gespickten Vortrag über den Sirvaluse-Ansatz der Messung von UX. Nachfolgend die Vortragsfolien, die sich vielleicht mit meiner darunter stehenden frakmentarischen Mitschrift besser verstehen lassen:
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- Idee der Quantifizierung von UX z.B. zum Vergleich von Produkten
- »nach Usability kann man nicht fragen« wegeng. z.B. Effekten wie sozialer Erwünschtheit » Daher sind quantitative Testung zwingend » das Management will Zahlen haben um z.B. Impact auf Sales und Branding zu quantifizieren
- Vorhersagen ermöglichen , von der bewertung des prototypen im vergleich zur performance des produkts
- Anfangs SUS fragebogen, aber der ist zu Usability zentriert » eigene messskala entwickelt
- dann UXbench entwickelt: Messung von brand, design, emotion, utility, usability
- Qualitative bewertungen unterstützen die quantitativen Messungen
- Mit regelmäßigen Messungen sind longitunale Studien möglich, die sind aber extrem zeit- und kostenintensiv » Sirvaluse hat mittlerweile einen Datenpool von 1200 Aussagen zu verschiedenen Produkten aufgebaut
- Ein Problem: Vermengung von Erklärung und Messung, d.h. es gibt eine ungenügende Trennung von abhängigen und unabhängigen variablen
- Methodische Fragestellungen sind wichtig » neue Testmethodik entwickelt, die zum Vergleich von erfolgreichen und weniger erfolgreichen Smartphones getestet werden konnte:
- Es werden standardisierte Produktinfos von allen Produkten gegeben
- Fragebogen zu Erhebung der Weiterempfehlungsrate, des Gesamteindrucks und der Kaufintention
- Selbstbestimmtes Ausprobieren der Produkte ohne vorgegebene Aufgaben und Ziele
- Fragebogen zu Erhebung der Weiterempfehlungsrate, des Gesamteindrucks und der Kaufintention
- Lesson Learned: Stimulation & Look&Feel, Product Fit sind die wichtigsten Faktoren bei der Bewertung; Usefullness als Usabilityfaktor nicht so sehr » Produktqualität & Nutzungserlebnis als wichtige Dimensionen der Bewertung
- Overall UX measures (purchase intention, recommendations, good product) allow to compare products, but recommendations what to change in the product is another story (this might happen through complementary qualitative interviews)
- Usecases von fraglicher bedeutung, weil es Ziele und aktionen instruiert, die ein User vielleicht gar nicht tun würde » Ist das dann Discount UX? Nein, denn es geht nicht ums sparen, sondern die Erhebungsmethode zu verbessern.
- Studienansatz mit kombination von Experten und ungeübten Usern hat sich bewährt
- Neue Produktschwerpunkte: Medizintechnik, weiße ware, mobiltechnik, internationaler aspekt
Es hat wieder viel Spaß gemacht. Näheres zu kommenden Veranstaltungen auf uxhh.de!
Sonntag, 12. Februar 2012
Nachlese Interaction12 in Dublin
Mit 750 Teilnehmern war die Interaction12 die bisher größte Konferenz der Interaction Design Association (IxDA). Das Programm umfaßte vier (über-)volle Tage mit jeweils drei parallelen Vortragsreihen (Presentations). Nur die Hauptvorträge (Keynotes) hatten keine Konkurrenz. Außerdem gab es noch Workshops und andere Aktivitäten, am interessantesten für mich weil mit frischen Ideen gespickt der Studentenwettbewerb.
Die Interaction12 war sehr professionell aufgezogen, so dass ich den Charme einer durch und von der Community belebten Konferenz etwas verloren ging. Etwas befremdlich wirkten auf mich vor allem die Konferenzeröffnung und die Preisverleijung. Zum Beispiel gab es bei der Eröffnung (hier ein paar Fotos) nach der üblichen Begrüßung nicht etwa gleich Freiraum für Gespräche, sondern erstmal ca. 1,5 weitere inhaltliche Beiträge (sog. Ignite Talks), die den Austausch mit anderen ziemlich beeinträchtigten, weil wieder nur Zuhören angesagt war. Auch die Preisverleihung des IxD Awards (über die Gewinner) war eine Hochglanz-PR-Show und Selbstbeweihräucherungsspektakel. Aber zumindest mal gut, eine sehr amerikanisch geprägte "Show" erlebt zu haben. Zumindest durfte man dort leise im Hintergrund reden.
Vorerst ist dies eine Sammlung von Berichten, was zu erleben war (alle in Englisch):
Die Interaction12 war sehr professionell aufgezogen, so dass ich den Charme einer durch und von der Community belebten Konferenz etwas verloren ging. Etwas befremdlich wirkten auf mich vor allem die Konferenzeröffnung und die Preisverleijung. Zum Beispiel gab es bei der Eröffnung (hier ein paar Fotos) nach der üblichen Begrüßung nicht etwa gleich Freiraum für Gespräche, sondern erstmal ca. 1,5 weitere inhaltliche Beiträge (sog. Ignite Talks), die den Austausch mit anderen ziemlich beeinträchtigten, weil wieder nur Zuhören angesagt war. Auch die Preisverleihung des IxD Awards (über die Gewinner) war eine Hochglanz-PR-Show und Selbstbeweihräucherungsspektakel. Aber zumindest mal gut, eine sehr amerikanisch geprägte "Show" erlebt zu haben. Zumindest durfte man dort leise im Hintergrund reden.
Vorerst ist dies eine Sammlung von Berichten, was zu erleben war (alle in Englisch):
- Tag mit Konferenzeröffnung: Core77, Jonny Holland, Matthias Müller-Prove
- Tag: Jonny Holland, Matthias Müller-Prove
- Tag mit IxD Awards: Jonny Holland, Matthias Müller-Prove
View more presentations from Christian Graf
Mir hat die Konferenz gut getan - viele neue Eindrücke und Ideen, obwohl es insgesamt eigentlich zu viel war, um alles mitzunehmen. Ich habe zum Beispiel die IxDA Debatte verpaßt - wohl eine tolle Veranstaltung (Twitter-Stream).
Mir hat die Konferenz gut getan - viele neue Eindrücke und Ideen, obwohl es insgesamt eigentlich zu viel war, um alles mitzunehmen. Ich habe zum Beispiel die IxDA Debatte verpaßt - wohl eine tolle Veranstaltung (Twitter-Stream).
Freitag, 13. Januar 2012
Nachlese zum UX-Roundtable: Kreative Produktinnovation - Zusammen, nicht allein!
Participatory Design, Co-Creation und Kreativitätstechniken zur Produktinnovation
Britta Ullrich und ich hatten die Freude, am letzten Montag etwa 50-60 Zuhörern im Rahmen des User-Experience Roundtable Hamburgs unsere Sicht auf das Thema Produktinnovation im Team und was dieses mit Konzepten wie Participatory Design und Co-Creation zu tun hat, vorzustellen. Aus der Veranstaltungsankündigung:
Wenn man auf Entdeckungsreise geht, gibt es Dinge, die man unbedingt dabei haben sollte. Als Bergsteiger sollte man u.a. Seil, Streichhölzer, Decke und Taschenlampe einpacken – ein vergleichbares Toolkit benötigt man auch als „Produktentdecker“ um Produktinnovationen voranzutreiben. Im Informationszeitalter prägen immer noch vage Vorstellungen so eine Entdeckungsreise: Im Vorhinein ist oftmals unklar, wonach wir suchen und was wir finden werden. Wir kommen aus dem „designing the known“ und bewegen uns in das „designing the unknown“. Der Designprozess muss dann experimenteller und die Nutzereinbindung intensiver und kooperativer sein. Dass der UX Designer alleine in einer gewissenhaften Nutzungskontextanalyse, einem Contextual Inquiry, einem Usability Test vom Nutzer lernt reicht dann nicht mehr. Vielmehr müssen beide in einem iterativen Prozess fortlaufend gemeinsam und von einander lernend kooperativ auf die Gestaltung eines Interface hinarbeiten. Ein paar Business Games können wir direkt an dem Abend ausprobieren!
Es war ein gelungener Abend, von dem ich eigentlich gern mehr schreiben würde, leider aber gerade keine Zeit dazu habe. Nur ein paar bildliche Impressionen (weitere Fotos gibt es hier):
Wir haben uns für diesen Workshop am Buch "Gamestorming" orientiert. Wer mehr über den Gamestorming-Ansatz wissen möchte (ist auch keine Hexerei und vor allen Dingen ein schönes, neues Buzz-Word für z.T. altbekannte Vorgehensweisen), schaut einfach mal diesen Vortrag über Gamestorming von David Gray auf der UX Week 2010 an.
Danke an alle Interessierten und Teilnehmer. Danke für die großzügige Bereitstellung der Räume und die kostenlosen Getränke an XING. Und danke an Britta für die gute Zusammenarbeit aus dem diese Präsentation gewachsen ist, es hat Spaß gemacht. :)
Zu den nächsten Vortragstermine und -themen des User Experience Roundtable. Als Mitgestalter möchte ich auch auf die Interaction Design Association in Hamburg und ihre Veranstaltungen hinweisen.
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